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<pre>Hatte es im Vorjahr erstmals in der Ã„ra des zunehmend umstrittenen französischen Trainers nicht zum Sprung in die Königsklasse gereicht, wären die Kanoniere nach jetzigem Stand noch nicht einmal mehr für die zweitklassige Europa League qualifiziert.  <p> Hochkarätige Neuzugänge wie Alex Sandro, Paolo Dybala, Sami Khedira oder Mario Mandzukic sollen die Abgänge allerdings möglichst bald vergessen machen. Zum Auftakt stand jedoch bloß Letzterer in der Startelf. Der Kroate hinterließ zwar gleich einen äußerst positiven Eindruck, haderte aber noch mit der Chancenverwertung.  <p>  Donnarumma könnte nun zum jüngsten italienischen Nationalspieler seit Giuseppe Bergomi werden, der 1982 als 18-Jähriger debütierte. Zudem würde er damit sein Idol Gianluigi Buffon übertreffend, der 1997 bei seiner Premiere im Nationaltrikot 19 Jahre alt war. <p> Inzwischen hat sich die Situation aber wieder etwas entschärft, nachdem Kolo Toure und Mamadou Sakho gegen Arsenal ihr Comeback gaben. Mit Martin Å krtel, Dejan Lovren fehlen der Defensive, die sich nach sieben Gegentoren in den vergangenen vier Spielen recht anfällig zeigte, allerdings nach wie vor zwei wichtige Leistungsträger. <p>  Und Mourinho? Der mahnte immer wieder gebetsmühlenartig zur Geduld. Eine Tugend, die sich nun schön langsam auszahlen dürfte.  </pre>


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<pre>So kam in einer vergleichsweise stark besetzten Qualifikations-Gruppe B zwar auch für den Vize-Europameister letztlich souverän das direkte WM-Ticket herum.  <p> Derweil die Elf von Mauricio Pochettino etwa mit einer makellosen Bilanz von vier Siegen auch in der Premier League auswärts verlässlich für Furore sorgt, wurde daheim erst ein einziger — und überdies sträflich glanzloser — Dreier gegen die Cherries aus Bournemouth verbucht.  <p>  Noch ist es dem seit dem Jahresbeginn verantwortlichen Nationaltrainer Hans Backe schließlich nicht gelungen, ein funktionierendes Angriffsspiel zu etablieren: Aufgrund der resultierenden Harmlosigkeit gelang dem Team im laufenden Kalenderjahr bis dato kein einziger Sieg. <p> Vermochte Inter den Vorsprung auf die Rossoneri Anfang Dezember mit Hilfe des Hinspiel-Dreiers noch auf demoralisierende 18 Punkte auszubauen, kämpfte sich der einstmals von Mittelfeld verschluckte Verfolger mittlerweile schon wieder bis auf sieben Zähler heran. <p>  Mit einer starken Bilanz von 8 Siegen, 1 Remis und nur einer Niederlage ließen sich die Kanoniere im bisherigen Verlauf der Spielzeit im heimischen Emirates Stadium zwar kaum etwas zu Schulden kommen — mit den Blues hatte das Team zuletzt aber fast immer gewaltige Schwierigkeiten gehabt.  </pre> 


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<pre> Dafür kann Olympique Marseille auf die ruhmreichere Vergangenheit verweisen: neun Meisterschaften und ein Champions League-Triumph stehen für „OM“ zu Buche. PSG heimste hingegen nur fünf nationale Titel und den Ende der Neunziger Jahre abgeschafften Europapokal der Pokalsieger ein.  <p> Obwohl auch in dieser Saison zahlreiche Konkurrenten wieder unter ihren Möglichkeiten blieben, stellte sich der Traum vom ersten Premier-League-Triumph abermals als eine Illusion heraus. Dabei mildert es jedoch ein wenig den Schmerz, wenigstens gegen einen bärenstarken Champion zu kurz gekommen zu sein.  <p>  Video: Trotz der Krise von Chelsea in den letzten Wochen ist die Stimmung beim Training laut Jose Mourinho sehr gut (Quelle: YouTube/Chelsea Football Club) <p>  Ã„hnliches wird sich nun mutmaßlich auch in Wembley wiederholen: Die verletzungsbedingt nicht berücksichtigenden Neuer, Müller, Reus und Goretzka stellen schließlich gerade einmal die Spitze eines auf dem Zahnfleisch kriechenden Eisbergs dar. <p>  Obwohl sich die finanzkräftige Premier League in der Sommerpause an zwei Gladbacher Filetstücken bediente (Xhaka, Nordtveit) ist ein harter Kampf um die naturgemäß limitierten Startplätze entbrannt — ein erfreulicher Umstand, der nicht zuletzt diversen Rückkehrern zu verdanken ist.  </pre>


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<pre> Anders dagegen Tottenham, das sich mit einem Sieg in die Länderspielpause verabschiedet hatte. Gegen Aufsteiger Bournemouth fuhr die Elf von Mauricio Pochettino einen glatten 3:0-Sieg ein und untermauerte damit einmal mehr ihre Titelambitionen.  <p> Angesichts der langen Durststrecke und der Krise, in der sich Grasshopper Zürich befindet, haben sich die Wettanbieter sehr eindeutig auf die Seite der Gäste geschlagen.   <p> Abgesehen vom deutschen Weltmeister muss Allegri noch auf Offensiv-Kraft Miralem Pjanic verzichten. Der Bosnier hatte in beiden Duellen mit Monaco starke Leistungen gezeigt, muss nun in der Coppa jedoch eine Gelbsperre absitzen. <p>  Diese Vorsichtsmaßnahmen bestrafte Gegner Fiorentina sofort und schickte die Römer mit einem 2:3 wieder zurück in die Ewige Stadt. Dementsprechend verärgert war Inzaghi nach der Pleite seines Teams: „Wir haben exakt das gemacht, was wir heute nicht tun wollten — verlieren und Verletzungen erleiden.“  <p> Im Vergleich zu dem aus allen Lagen knipsenden Saul Niguez hat die DFB-Elf ihre Tore zudem meist nach „Schema F“ herausgespielt; so gingen im Halbfinale gegen England gleich beiden markierten Treffern auf gut Glück in den Strafraum geschlagene Flanken voraus.  </pre>


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<pre> Umso ärgerlicher, wenn dann wichtige Zähler auch noch leichtfertig verspielt werden. So geschehen im vergangene Meisterschaftsspiel gegen Southampton.  <p> Zwar konnten die Anfang Februar gegen Verona, Benevento und Udinese gefeierten Dreier für eine kurzzeitige Entspannung sorgen; bereits mit der ersten internationalen Prüfung des neuen Jahres meldeten sich dann aber auch die überwunden geglaubten Probleme am Tiber zurück.  <p>  Zwar gewann die Mannschaft nach der Übernahme durch Marcel Koller gleich sechs Pflichtspiele in Folge, doch daraufhin folgten aber inkonstante Wochen, in denen zwar nur drei Niederlagen kassiert wurden, jedoch nur viele knappe Siege gelangen. <p>  Kein Wunder, dass der Haussegen bei dem erfolgsverwöhnten Klub mächtig schief hing.  <p> Wie sehr muss Juve (im Bild Kenan Yildiz) gegen die Roma leiden? (Â© Spada/Lapresse)  </pre>


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